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25 elektrifizierte Fahrzeuge bis 2025

Vom 18. bis zum 20.04. fand in Wien das 4GAMECHANGERS Festival 2018 statt. Das Event mit internationalen Gästen steht ganz im Zeichen vom Wandel der digitalen Welt, Zukunftsvisionen und Innovation. Fachleute, Entrepreneure und Visionäre trafen auch dieses Jahr wieder aufeinander, um zu diskutieren, wie wir in Zukunft leben wollen. Dabei lag einer der Schwerpunkte auch auf der Zukunft der Mobilität.

Ich glaube, Mobilität gehört mittlerweile zu den Grundbedürfnissen der Menschheit.

Robert Machtlinger (CEO FACC)

Unter dem Titel “The future of moving: does e-mobility bring us everywhere or nowhere? Autonomous driving: safety lane or dangerzone?” tauschten sich Experten über die Entwicklung moderner Fahrzeuge und Antriebstechniken aus. Mit dabei war unter anderem Dr. Alexander Kotouc, Head of BMWi Product Management.

Die Zukunft ist elektrisch

Neben Alexander Kotouc diskutierten auch Markus Kreisel (Kreisel Electrics), Stefan Pierer (KTM Industries AG), Wilfreid Weitgasser (Porsche Austria), Robert Machtlinger (FACC), Marcus Grausam (A1 Telekom Austria) und Oliver Schmerold (ÖAMTC) die Frage, wie wir uns in Zukunft fortbewegen werden. Dabei waren sie sich in einer Hinsicht alle einig: Die Zukunft ist elektrisch.

Die nächsten 10 Jahre sehe ich sehr stark beeinflusst von der batteriebasierten Elektromobilität.

Stefan Pierer

Alexander Kotouc blickt zuversichtlich in die Zukunft. Er sieht die Veränderungen, die in den nächsten Jahren auf uns zukommen, positiv.

Die nächsten 10 Jahre werden die Mobilität stärker verändern als die letzten 100 Jahre. Unsere Situation wird dabei besser und zukunftssicherer.

Alexander Kotouc

Derzeit gibt es neben dem BMW i3 und dem BMW i8 sieben weitere elektrifizierte BMW Fahrzeuge. Zu sehen war auf dem 4GAMECHANGERS Festival zum Beispiel der neue i8 Roadster. Bis 2025 will die BMW Group 25 elektrifizierte Fahrzeuge auf den Markt bringen. Und auch an Konzepten wie einer Mobilitätsflatrate wird bereits gearbeitet. Das zeigt der Testversuch „Access my BMW“ in den USA. Lösungen, die vom eigenen Auto über das Elektrofahrrad, ein Cabrio im Sommer oder einen Geländewagen im Winter alle Anforderungen abdecken, sind laut Kotouc die Modelle der Zukunft. Dabei liegt für ihn die größte Herausforderung darin, positive Impulse zu setzen, die Angst vor Veränderungen zu nehmen und die beste Technik in die Fahrzeuge zu integrieren.

Die Zukunft der Mobilität ist für uns etwas extrem Positives. Stellen Sie sich vor Sie haben in 10 Jahren eine Mobilitätsflatrate, wie bei Ihrem Handy.

Alexander Kotouc

Auch Oliver Schmerold vom ÖAMTC zeichnete ein positives Bild. Neben vollelektrischen Fahrzeugen, vor allem im urbanen Raum, sind für ihn auch Plug-In Hybrid-Fahrzeuge ein wichtiges Thema.

Die Mobilität wird in den nächsten Jahren noch viel spannender werden mit einer breiten Palette unterschiedlicher Mobilitäts- und Antriebsformen.

Oliver Schmerold

Die Zukunft ist vernetzt

Neben den Antriebsformen, die uns in Zukunft bewegen werden, wurde beim 4GAMECHANGERS Festival aber auch die zunehmende Vernetzung und Automatisierung diskutiert. Oliver Schmerold prophezeit eine schrittweise Entwicklung von der heutigen Teilautomatisierung, wie sie zum Beispiel schon im BMW 5er und im BMW 7er zum Einsatz kommt, hin zum vollautonomen Fahren. Außerdem schätzt er, dass bei vollvernetzter Mobilität die Panneneinsätze um ein Drittel zurückgehen werden. Für Alexander Kotouc bedeutet Freude am Fahren auch, das Steuer in unangenehmen Situationen aus der Hand geben zu können, zum Beispiel im Stau oder in einer Gefahrensituation. Level 3 des autonomen Fahrens, bei dem das auf längeren Autobahnstrecken schon möglich sein soll, könnte bereits in zwei Jahren Wirklichkeit werden. Bis Stufe 5 des autonomen Fahrens, bei dem das Auto als sogenanntes Robotaxi Chauffeursdienste vollkommen selbstständig übernehmen wird, wird es allerdings noch einige Jahre dauern.

Die Technologie braucht noch Reifezeit. Wir werden sie erst anbieten, wenn sie für unsere Kunden zu 150% sicher ist.

Alexander Kotouc

Die dafür nötige Infrastruktur muss noch geschaffen werden. Mit einem flächendeckenden Rollout des nächsten Mobilfunkstandards 5G 2020 wird ein wichtiger Schritt in diese Richtung stattfinden.

Die Digitalisierung wird auch Einfluss auf die Art, wie wir uns bewegen, haben, sowohl im Individualverkehr als auch im Logistikbereich.

Marcus Grausam

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Wir haben Alexander Kotouc fünf weitere Fragen gestellt:

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