BMW i3, Sabrina Sterntal, FH Burgenland

Erfahrungen |

Fahrerwechsel

Mein Name ist Bernd und ich bin der Ehemann von Sabrina Sterntal. Heute bin endlich ich an der Reihe, unseren neuen BMW i3 zu testen.

Ich studiere momentan berufsbegleitend an der FH Burgenland. Was liegt da also näher, als mit dem Elektroauto nach Eisenstadt zu fahren und so die Autobahntauglichkeit zu testen. Mit einem Akkuladestand von 102 km mache ich mich auf den Weg Richtung Eisenstadt. Vorher hole ich noch einen Studienkollegen ab, der ca. 10 km von meinem Zuhause entfernt wohnt. Natürlich war auch er ganz gespannt auf das neue Gefährt. Mit 98 km Restleistung komme ich bei ihm an. Erstaunlich eigentlich.

 

Wir fahren auf die Autobahn auf und ich muss meinem Kollegen natürlich demonstrieren, was der BMW i3 so alles drauf hat. In der 100 km/h-Beschränkung überlasse ich dem Tempomaten die Arbeit. Mit den Füßen kann ich entspannt im Takt der aus den Boxen schallenden Musik des eingebauten Mediasystems mitwippen, mehr Beinarbeit ist mit eingeschaltetem Tempomat nämlich nicht notwendig. Das Auto reduziert obendrein ganz automatisch die Geschwindigkeit, wenn das Auto des Vordermannes langsamer wird. So kann zu jeder Zeit der richtige Sicherheitsabstand eingehalten werden.

Nach der Geschwindigkeitsbeschränkung will sich mein Studienkollege von der Beschleunigung des 170 PS-starken Flitzers überzeugen. Zum Glück ist heute auf der Autobahn nichts los, deshalb behindern wir keine anderen Verkehrsteilnehmer, als wir auf die erste Fahrspur wechseln und ein wenig langsamer werden,  nur um im Anschluss gleich wieder Vollgas zu geben. Das macht echt Spaß, bei 150 km/h ist jedoch Schluss. Diesen Vorgang wiederholen wir hin und wieder; die insgesamt 35 km bis zur Fachhochschule vergehen so wie im Flug.

BMW i3, FH Burgenland, Eisenstadt, E-Mobilität

Wir wollen uns mit Hilfe der Rückfahrkamera vor der FH einparken. Es ist ziemlich viel los am Campus und es laufen viele Leute neben dem Auto herum, was dieses Vorhaben nicht gerade erleichtert. Da der BMW i3 auch so gut wie keine Motorgeräusche produziert, wird er von den zur Vorlesung hetzenden Studenten kaum wahrgenommen. Ich schaffe es dennoch, das Auto einzuparken. Dann die Erkenntnis: Wir haben auf der 35 km langen Strecke gute 50 km der Akkuleistung liegen gelassen. Nach Adam Riese bleiben uns also noch gut 50 km, um zurück zu kommen. Scheinbar haben wir das Gas- bzw. Strompedal doch das ein oder andere Mal zu sehr in Richtung Bodenblech gedrückt.

Nach der Vorlesung überlasse ich meinem Studienkollegen das Steuer. Mit der Anweisung, den Heimweg möglichst stromsparend zu bewältigen, tuckern wir mit 80 - 100 km/h Richtung Heimat. Zu Hause angekommen zeigt mir der BMW i3 eine verbleibende Laufleistung von 12 km an. Trotz vieler komfortabler Features, die einem auf langen Strecken sicher gute Dienste leisten, hat er seine Stärken eindeutig im Stadtverkehr. Mit voller Akkuleistung und ohne Bleifuß ist es aber möglich, zumindest kurze Distanzen auf der Autobahn sehr gut zu bewältigen.

Teilen

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit Anderen:

Info

Erfahren Sie mehr über BMW i und iPerformance.