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Nachgefragt: Elektromobilität

Sie haben gefragt, unsere Experten für Elektromobilität haben die Antworten.

Im Zuge einer Talkrunde mit TestfahrerInnen und Experten hatten Interessierte die Möglichkeit, alle Fragen rund um das Thema Elektromobilität zu stellen. Von Fragen zum Fahrgefühl, zu Fördermöglichkeiten und Zukunftsaussichten  bis zu den Themen Reichweite und Verbrauch, Ladedauer und Lademöglichkeiten und Batterieproduktion und -verwertung – wir haben die Antworten zum Nachlesen gesammelt.

Sind Elektroautos die Zukunft?

Um als Automobilhersteller auch in Zukunft weiterhin erfolgreich zu sein, bedarf es einer deutlichen Reduktion der Abgase und CO2-Emissionen. Die vorgegebenen Grenzwerte, unabhängig ob in Europa, Asien oder Amerika, lassen sich nur durch eine verstärkte Elektrifizierung der Fahrzeugpalette erreichen.

Die BMW Group bietet ihren Kunden auch zukünftig ein breites Angebot an Antriebstechnologien. Sie können in allen relevanten Fahrzeugsegmenten zwischen verschiedenen Antriebsarten wählen – entsprechend ihren Mobilitätsbedürfnissen. Das ist für uns die „Power of Choice“.

Deshalb treiben wir bei BMW und MINI den Ausbau der Elektromobilität weiter voran. Bereits 2023 wird die BMW Group 25 elektrifizierte Modelle auf der Straße haben. Mehr als die Hälfte der 25 Modelle wird dabei vollelektrisch sein. Bis 2025 rechnet das Unternehmen mit einer steilen Wachstumskurve: Jahr für Jahr soll der weltweite Absatz der elektrifizierten Fahrzeuge um durchschnittlich über 30 % steigen. Auch in Europa folgt das Unternehmen einer anspruchsvollen Steigerungslogik: 2021 soll dort der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge in der Neuwagenflotte ein Viertel betragen, 2025 ein Drittel sowie 2030 auf die Hälfte des Absatzvolumens wachsen.

Unterscheidet sich das Fahrgefühl bei elektrifizierten Fahrzeugen?

Die Antwort lautet immer: „Freude am Fahren“ – egal ob mit Plug-In Hybrid-Fahrzeugen oder reinen Elektrofahrzeugen.

Das Faszinierende an elektrifizierten Fahrzeugen ist die Spontanität, wenn der dicke Zeh das Fahrpedal nach unten drückt.

Plug-In Hybrid-Fahrzeuge begeistern mit ihrem Zusammenspiel von Verbrennungsmotor und Elektroantrieb. Als Fahrer spüren Sie immer das Beste aus beiden Welten. Der Elektromotor stellt sein maximales Drehmoment viel schneller und impulsiver zu Verfügung als ein Verbrennungsmotor. Dieser wiederum begeistert durch seine Laufruhe und schier endlose Reichweite.

Genauso überzeugen reine Elektrofahrzeuge wie z.B. der BMW i3s: er beschleunigt in unter 6,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Dazu brauchte man vor 10 Jahren einen Golf GTI mit über 200 PS.

Oder: Ein BMW iX3 erledigt Zwischenspurts von 80 auf 120 km/h in nur 2,5 Sekunden. Um hier mitzuhalten, brauchen Sportwagen mit Verbrennungsmotoren über 400 PS Leistung.

Unser Tipp: einfach beim nächsten BMW und MINI Partner Probe fahren. Bei BMW nennen wir das „Freude am Fahren“, bei MINI „Gokart-Feeling“.

Welches ist das erfolgreichste BEV (Battery Electric Vehicle), also vollelektrische Fahrzeug, der BMW Group?

Die Speerspitze der elektrifizierten Modelle bildet der BMW i3 mit weltweit über 200.000 verkauften Einheiten. 5.450 Einheiten davon wurden bereits in Österreich verkauft. Wir sind fest davon überzeugt, dass alle neuen elektrifizierten Modelle an bestehende Erfolge anknüpfen und diese sogar übertreffen werden.

Wann wird die BMW Group ein Wasserstoff-Auto auf den Markt bringen?

Die Entwicklung alternativer Antriebsformen hat für die BMW Group oberste Priorität. Seit 2013 kooperieren wir erfolgreich mit Toyota in diesem Bereich und werden ab 2022 die zweite Generation unseres Wasserstoff-Brennstoffzellen-Antriebs in einer Kleinserie des BMW X5-basierten BMW i Hydrogen NEXT vorstellen.

Frühestens in der zweiten Hälfte dieses Jahrzehnts und abhängig von Marktanforderungen und Rahmenbedingungen wird die BMW Group dann mit einem Kundenangebot mit Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie an den Start gehen.

In Deutschland, der Europäischen Union und weiteren wichtigen Weltregionen hat die Politik die Bedeutung des grünen Wasserstoffs für das Energiesystem der Zukunft erkannt. Wir begrüßen die verschiedenen Initiativen ausdrücklich! Für den Straßenverkehr ist vor allem ein frühzeitiger Ausbau der Tankinfrastruktur erforderlich, der sowohl die Bedürfnisse der Nutzfahrzeuge als auch die von Pkw berücksichtigt. Je nachdem, wie sich die Rahmenbedingungen entwickeln, kann die Wasserstoff-Brennstoffzellen-Technologie zu einer weiteren Säule im Antriebsportfolio der BMW Group werden.

Ist der Laser-Schwert-Sound des E-Motors Standard oder mit Aufpreis?

Seit Juli 2020 verfügen alle BMW und MINI Fahrzeuge mit reinelektrischem und Plug-In Hybrid-Antrieb über den serienmäßigen Fahrbereitschaftssound.

Der neue Fahrbereitschaftssound, komponiert von Hans Zimmer und Renzo Vitale, soll die Vorfreude auf das elektrische Fahren wecken, wenn der Kunde in sein Fahrzeug steigt und seine Reise beginnt.

Mit BMW IconicSounds Electric können Sie das emotionale Erlebnis des rein elektrischen Fahrens nochmals steigern. Die Sound-Inszenierungen geben dem Fahrer ein unmittelbares akustisches Feedback auf verschiedene Fahrmanöver, abhängig vom gewählten Fahrprogramm. So erhalten Sie im Modus SPORT ein deutliches Antriebsfeedback, im Modus COMFORT hingegen einen ausgewogenen Akustikkomfort mit nur leichtem Antriebsfeedback. Und mit der Wahl des ECO PRO Modus verzichten Sie komplett auf die zusätzliche Inszenierung des BMW IconicSounds Electric.

Unser Tipp: einfach den neuen BMW iX3 mit IconicSounds beim nächsten BMW Partner Probe fahren.

Wie viele E-Motoren-Varianten sind verfügbar und wie viel Drehmoment bringen die Antriebe auf die Straße?

Die Varianten an Elektromotoren werden stets ausgebaut. Die Drehmomentwerte beginnen bei 250 Nm (BMW i3) und reichen aktuell bis 400 Nm (BMW iX3). In naher Zukunft werden Antriebskombinationen mit deutlich mehr Drehmoment verfügbar sein.

Mit Einführung des BMW iX im 4. Quartal 2021 wird es nochmal einen ordentlichen Drehmoment-Sprung nach oben geben. Weitere Infos dazu im Laufe des 2. Quartals unter www.bmw.at.

Wie fährt sich das Fahrzeug mit entladener Batterie?

Diese Frage stellen sich Kunden bei genauerer Betrachtung der Leistungsdaten von Plug-In Hybrid-Fahrzeugen. Die gute Nachricht vorweg: Sie werden es im Alltag so gut wie nie merken, da die Hochvolt-Batterie durch bestimmte Fahrsituationen immer leicht geladen wird.

Bei unseren BMW und MINI Plug-In Hybrid-Fahrzeugen laden Sie die Hochvolt-Batterie während der Fahrt durch Rekuperation (Fuß weg vom Fahrpedal oder bremsen) immer wieder leicht auf. Bei Überlandfahrten oder auf Autobahnen wird der Ladezustand der Hochvoltbatterie auf einem bestimmten Wert gehalten bzw. minimal vom Verbrennungsmotor geladen. In der Fachsprache heißt das „Lastpunktanhebung“. Das bedeutet, sobald der Verbrennungsmotor nicht die volle Leistung benötigt, erzeugt der Startergenerator elektrische Energie, um die Hochvolt-Batterie zu laden – ohne spürbaren Mehrverbrauch. Dadurch erleben Sie beim nächsten Beschleunigungsvorgang wieder die volle „Freude am Fahren“.

Unser Tipp: Einfach einen BMW oder MINI Plug-In Hybrid beim nächsten BMW und MINI Partner Probe fahren.

Welche E-Förderungen gibt es?

Im Jahr 2021 wird die Anschaffung von Elektro-Pkw für den privaten und gewerblichen Einsatz weiter unterstützt. Prinzipiell gilt es, zwischen staatlichen und länderspezifischen Förderungen zu unterscheiden. Zusätzlich gibt es auch Zuschüsse für Investitionen in die Ladeinfrastruktur.

Anbei eine kurze Übersicht der allgemeinen Förderungen für Privatpersonen – ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

  • 5.000 Euro für Fahrzeuge mit reinem Elektroantrieb
  • 2.500 Euro für Plug-In Hybrid Fahrzeuge mit vollelektrischer Reichweite von mindestens 50 Kilometern (nach WLTP)
  • Modelle mit einem Brutto-Listenpreis (Basismodell ohne Sonderausstattung) von mehr als 60.000 Euro sowie Plug-In Hybride sind von der Förderung ausgeschlossen.

Unser Tipp: Ihr BMW und MINI Partner berät Sie gerne zu Förderungen für Geschäftskunden sowie lokalen Förderungen in Ihrem Bundesland.

Als Firmenwagen ist steuerlich leider nur ein reiner Elektroantrieb interessant. Kommt auch ein Modell in der 3er Klasse? Derzeit bleibt sonst nur der BMW iX3.

Gute Nachrichten: In dieser Fahrzeugkategorie bringen wir in Kürze den BMW i4 auf den Markt. Die Abmessungen sind dabei jenen des aktuellen BMW 3er sehr ähnlich. Detaillierte Informationen dazu wird es im Laufe des Jahres auf www.bmw.at geben.

Was haltet Ihr davon, wenn ein E-Auto daheim auch als Akku der Photovoltaikanlage genutzt werden könnte?

Bereits 2019 startete die BMW Group ein Forschungsprojekt zum Thema „Bidirektionales Lademanagement “. Unternehmen und Institutionen aus den Bereichen Automobilindustrie, Energiewirtschaft und Wissenschaft entwickeln gemeinsam technologische Lösungen um Fahrzeuge, Ladeinfrastruktur und Stromnetze miteinander zu verknüpfen.

Die Fähigkeit zum bidirektionalen Laden ermöglicht es Elektrofahrzeugen, beim Anschluss an eine dafür ausgelegte Ladestation oder Wallbox nicht nur elektrische Energie für die Hochvoltbatterie aufzunehmen, sondern auch in umgekehrter Richtung in das Stromnetz zurückzuspeisen. Die Batterien der E-Fahrzeuge werden so zu mobilen Energiespeichern, die bei Bedarf auch Strom abgeben können. Eine derartige Integration möglichst vieler Elektrofahrzeuge in das Stromnetz erfordert vielfältige Innovationen in den Bereichen Fahrzeugtechnik, Ladehardware, Lademanagement und Kommunikationsschnittstellen zu den energiewirtschaftlichen Stakeholdern sowie hinsichtlich rechtlicher Rahmenbedingungen.

Die Praxisphase des Projekts beginnt zum Anfang des Jahres 2021. Im Rahmen einer einjährigen Pilotphase werden dann 50 Privat- und Flottenkunden mit rückspeisefähigen BMW i3, passender Ladehardware und dazugehörigen digitalen Services ausgestattet, um den Kundennutzen und die Benutzerfreundlichkeit der bis dahin entwickelten Lösungen unter Realbedingungen zu testen. Damit wird die Grundlage für einen späteren serienmäßigen und damit flächendeckenden Einsatz der Technologie zur Integration von Elektromobilität in das Stromnetz geschaffen.

Warum hat BMW nach wie vor keinen allradgetriebenen, vollelektrischen SUV im Angebot?

Wir freuen uns, Ihnen im Laufe dieses Jahres den BMW iX präsentieren zu dürfen. Ein Pionier eines neuen Zeitalters. Eine neue Dimension von Alltagstauglichkeit. Dabei handelt es sich um ein vollelektrisches, allradgetriebenes Fahrzeug in der Größe eines BMW X5.

Ein paar Fakten vorweg*:

  • mehr als 600 Kilometer elektrische Reichweite
  • elektrischer Allradantrieb mit zwei elektrisch angetriebenen Achsen und mehr als 500 PS (370 kW)
  • in weniger als 5,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h
  • in zehn Minuten über 120 Kilometer nachladen
  • in weniger als 40 Minuten öffentlich Schnellladen von 10 auf 80 %

Unser Tipp: Erste Informationen sind bereits unter www.bmw.at/bmw-ix verfügbar.

Ein absolutes Highlight sind die sechs Episoden zur Weltprämiere des BMW iX zur #NEXTGen 2020 unter dem Titel „Chasing iNEXT“, unter anderem mit dem zweifachen Oscar-Preisträger Christoph Waltz. Hier geht es zur ersten Episode.

* Bei den Angaben handelt es sich um voraussichtliche Werte.

Die Namensgebung BMW iX3 lässt ein xDrive Fahrzeug vermuten. Warum wurde dieses Modell nicht mit xDrive angeboten?

Der neue BMW iX3 basiert auf den Konzeptmerkmalen des weltweit erfolgreichen BMW X3 mit konventionellem Antrieb. Dieser ist sowohl mit dem intelligenten Allradantrieb xDrive als auch mit Hinterradantrieb verfügbar.

Die große Stärke des BMW iX3 liegt in seiner herausragenden Effizienz. Im direkten Vergleich zu den Premium-Mitbewerbern bietet der BMW iX3 mit 459 Kilometer die höchste Reichweite, das geringste Gewicht (bis zu 250 kg leichter) und den niedrigsten Stromverbrauch (kombiniert 18,5 bis 19,5 kWh/100 km – also um 5 kWh pro 100 Kilometer weniger*).

Dank der Kraftübertragung auf die Hinterräder entsteht ein klassisches BMW Fahrerlebnis, verbunden mit souveräner Traktion dank ARB (schnellere Regelung bei durchdrehenden Antriebsrädern) und hecklastiger Gewichtsverteilung.

Unser Tipp: einfach den BMW iX3 beim nächsten BMW und MINI Partner Probe fahren.

*Angaben ermittelt nach WLTP.

Ist bei BMW ein weiteres vollelektrisches „Einstiegsmodell“ nach dem BMW i3 geplant?

Seit März 2020 bieten wir neben dem BMW i3 den vollelektrischen MINI Cooper SE an – Gokart-Feeling elektrisch. Finden Sie heraus, ob der MINI oder der BMW i3 besser zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen passt.

Der BMW i3 erfreut sich weiterhin weltweit hoher Nachfrage. In dem Segment der elektrischen Kleinwagen setzt er dank seines innovativen Leichtbaus, dem Einsatz nachhaltiger Materialien, der nachhaltigen Produktion, dem BMW typischen Fahrspaß sowie seinem innovativen Design noch immer Maßstäbe. Ein Produktionsende ist aktuell noch nicht Sicht.

Unser Tipp: einfach den BMW i3 oder den MINI Cooper SE beim nächsten BMW und MINI Partner Probe fahren. Der Fahrspaß ist elektrisierend. Garantiert.

Meine Frage bezieht sich auf Elektromobilität und Wohnwagen. Ist das bei den Entwicklern ein Thema?

Ja, definitiv. Gerade im Bereich der Plug-In Hybrid-Modelle ist das Angebot an Fahrzeugen mit Anhängekupplung im letzten Jahr deutlich gestiegen.

Anbei einige Beispiele für die zulässige gebremste Anhängelast bis max. 12 % / 8 % Steigung in kg:

  • 1.500 kg – BMW 330e xDrive Touring
  • 2.000 kg – BMW X3 xDrive30e
  • 2.700 kg – BMW X5 xDrive45e

Bei rein elektrischen Fahrzeugen wird das Thema „Anhängekupplung“ zukünftig an Bedeutung gewinnen. Wie bereits einige Testberichte von renommierten Automobilmagazinen zeigen, ist aufgrund des Gewichts und des Luftwiderstandes eines Wohnwagens mit deutlichen Einschränkungen der Reichweite zu rechnen.

Es gibt nur eine sehr eingeschränkte Modellpalette an Plug-In Hybrid-Modellen. Wird die 4er Reihe auch als 420e angeboten?

Aktuell verfügt kein anderer Hersteller über ein so umfangreiches Angebot an Plug-In Hybrid-Fahrzeugen im Segment der BMW 3er und BMW 5er Reihe. Aus diesem Grund ist eine Markteinführung des BMW 420e zum aktuellen Zeitpunkt nicht geplant.

Insgesamt können unsere Kunden aus jeweils 7 verschiedenen Plug-In Hybrid-Modellen der BMW 3er und 5er Reihe wählen:

  • BMW 320e Limousine
  • BMW 330e Limousine
  • BMW 330e xDrive Limousine
  • BMW 320e Touring
  • BMW 320e xDrive Touring
  • BMW 330e Touring
  • BMW 330e xDrive Touring
  • BMW 520e Limousine
  • BMW 530e Limousine
  • BMW 530e xDrive Limousine
  • BMW 545e xDrive Limousine
  • BMW 520e Touring
  • BMW 530e Touring
  • BMW 530e xDrive Touring

Warum hat es seit dem BMW i3 aus 2013 so lange gedauert, bis BMW mit dem BMW iX3 wieder ein elektrisches Fahrzeug auf den Markt bringt?

Die BMW Group war 2013 mit der Markteinführung des BMW i3 ihrer Zeit weit voraus.

Mittlerweile sind die Rahmenbedingungen für rein elektrische Fahrzeuge im Vergleich zu 2013 deutlich verbessert. Die öffentliche Ladeinfrastruktur hat sich vervielfacht, die Energiedichte von Batterien ist bei unveränderten Abmessungen mehr als doppelt so groß und die Nachfrage in der Bevölkerung hat deutlich zugelegt.

Ab 2014 startete BMW mit der Einführung von Plug-In Hybrid-Fahrzeugen und baute seine Spitzenposition, dank der bis dato größten Modellpalette, immer weiter aus. Bis 2019 wurden weltweit in 74 Märkten mehr als 500.000 elektrifizierte Fahrzeuge abgesetzt, zum Ende des Jahres 2021 werden es voraussichtlich mehr als eine Million sein.

Die Nachhaltigkeitsziele der BMW Group sehen vor, bis 2030 weltweit mehr als sieben Millionen Fahrzeuge mit elektrifiziertem Antrieb auf den Straßen zu haben, zwei Drittel davon vollelektrisch.

Wir arbeiten stets an der Weiterentwicklung von neuen Modellen und Antrieben. So hat sich BMW vor wenigen Jahren zum Ziel gesetzt, weitere 25 Modelle bis 2025 auf den Markt zu bringen. Dieses Ziel erreichen wir bereits 2023.

Ich liebe meinen BMW 530e. Gibt es evtl. einen größeren Akku demnächst? Ich fahre 50.000 Kilometer mit 2,7 Liter.

Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem sehr niedrigen Praxisverbrauch mit Ihrem BMW 530e bei dieser Jahreskilometerleistung. Sie beherrschen den Einsatz Ihres Plug-In Hybrid-Fahrzeugs.

Das letzte „große“ Update des BMW 530e startete mit der Produktion im November 2019. Die Brutto-Kapazität der Hochvolt-Batterie ist bei unveränderten Abmessungen von 9,2 kWh auf 12 kWh gestiegen. Damit wurde die elektrische Reichweite um mehr als 30 % gesteigert, während CO2-Emissionen um mehr als 20 % reduziert wurden.

Wir entwickeln unsere Antriebstechnologien ständig weiter. Eine konkrete Aussage über ein nächstes Batterie-Update kann zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht getroffen werden.

Euer Conceptcar, der offene MINI Superleggera, würde mir elektrisch unheimlich gefallen, warum hat man den nicht weiterverfolgt?

Vielen Dank für Ihr großartiges Feedback zum MINI Superleggera. Das Concept-Fahrzeug von 2014 wurde aufgrund der weltweit geringen Aussichten auf adäquate Stückzahlen nicht weiterverfolgt.

Stattdessen haben wir die Elektrifizierung des 3-türigen MINI vorangetrieben, welcher seit März 2020 auf dem Markt ist und sich extremer Nachfrage erfreut. Übrigens: Im März 2021 gab es bereits die erste Modellüberarbeitung des MINI Cooper SE. Freuen Sie sich über noch mehr Ausstattungsvariationen.

Unser Tipp: Fahren Sie den MINI Cooper SE beim nächsten BMW und MINI Partner Probe und freuen Sie sich über elektrisierenden Fahrspaß.

Ich fahre seit drei Monaten einen BMW 530e. Wird das Motoröl beim Verbrennungsmotor vorgewärmt, wenn ich elektrisch fahre?

Auf eine Vorwärmung des Motoröls wird bei Plug-In Hybrid Fahrzeugen bewusst verzichtet. Das hat zwei Hintergründe. Zum einen werden viele Kurzstrecken ausschließlich im rein elektrischen Modus zurückgelegt. Ein Vorheizen des Motoröls stellt einen erheblichen Energieaufwand dar, der die elektrische Reichweite deutlich einschränkt und deshalb in vielen Anwendungsfällen gar nicht gerechtfertigt wäre. Zum anderen starten bei sehr kalten Temperaturen die Plug-In Hybrid-Fahrzeuge zunächst den Verbrennungsmotor. Dadurch wird das Motoröl auf eine sehr effiziente Weise automatisch erwärmt. Ab einer bestimmten Betriebstemperatur des Verbrennungsmotors kann in den elektrischen Fahrmodus umgeschaltet werden.

Wie fährt man mit dem BMW 330e am sparsamsten?

Plug-In Hybrid-Fahrzeuge spielen ihre Effizienzvorteile immer dann aus, wenn Sie regelmäßig geladen und vorausschauend bewegt werden. Anders gesagt: Langstrecken ohne Lade-Stopps mit hohen Durchschnittsgeschwindigkeiten treiben den Benzinverbrauch deutlich nach oben.

Hier ein paar Tipps, um Ihren BMW 330e möglichst effizient zu bewegen:

  • Fahren Sie Kurzstrecken bei vollgeladener Batterie im „ELEKTRO“ Modus, sofern Sie anschließend wieder eine Lademöglichkeit haben.
  • Konditionieren Sie Ihr Fahrzeug vor der Abfahrt vor, sofern es an einer Wallbox angeschlossen ist. Sie profitieren von einem angenehm temperierten Innenraum, einer geladenen Batterie und somit einer hohen elektrischen Reichweite.
  • Fahren Sie längere Strecken im „Hybrid ECO“ Modus. Die Aktivierung erfolgt durch Druck auf die „HYBRID“ Taste.
  • Rekuperieren Sie so oft wie möglich. Durch eine vorrauschschauende Fahrweise und rechtzeitiges Betätigen der Bremse erzeugen Sie elektrische Energie für mehr elektrische Reichweite.
  • Fahren Sie so oft wie möglich mit aktivierter Zielführung. Ihr Navigationssystem teilt die elektrische Energie bei längeren Fahrten so ein, dass Sie im Falle von Staus auf Ihrer Strecke immer genügend elektrische Energie haben. Weiters wird ein Teil der elektrischen Energie für die letzten Kilometer zurückgehalten, um Ihr Ziel emissionsfrei und lautlos zu erreichen.
  • Auf Wunsch zeigt Ihnen Ihr BMW auch Hinweise für eine effiziente Fahrweise im zentralen Bildschirm an.

Sie möchten die Zukunft auch schon heute live erleben? Dann melden Sie sich hier für eine Probefahrt mit dem elektrifizierten BMW Ihrer Wahl an.

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Angegebene Verbrauchs- und CO2 Emissionswerte ermittelt nach WLTP.

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