BMW-Chef Harald Krüger: Vielleicht haben mich einige unterschätzt

 Harald Krüger bmw CEO Bild 01

Als BMW Vorstandsvorsitzender in den letzten drei zwei Jahren Harald Krüger wurde während seiner Amtszeit mit vielen Herausforderungen konfrontiert, von der branchenweiten Dieselthematik in Europa bis hin zu Elektrifizierung der Flotte und harte Konkurrenz aus Neu und alt Autohersteller.

Allerdings in einem Interview mit dem Deutschen Manager Magazin dass der 53-jährige Krüger selbstbewusst verkündet, bis 2020 den Marktführer Mercedes als erfolgreichste Premiummarke ablösen zu wollen.



2020 werden wir wieder die Nummer eins sein, auch wenn es kein Spaziergang wird, sagt Krüger. 2016 war BMW Spitzenreiter im direkten Vergleich der Verkaufszahlen. 2017 konnte Mercedes einen Vorsprung von rund 200.000 verkauften Fahrzeugen aufbauen.

Krüger will seine Absatzziele unter anderem mit einer umfassenden Modelloffensive umsetzen. Neben dem massiven Luxus-SUV BMW X7 , der neue Lebensstil BMW X2 wird helfen, den Verkauf anzukurbeln.

Hinter den Kulissen findet bereits die strategische Neuausrichtung der BMW Group statt. Sie wollen die Transformation des Konzerns hin zu einem kundenzentrierten Mobilitätsunternehmen und einem Tech-Konzern beschleunigen, sagt Krüger.

Dass der Verwaltungsratspräsident mit seinen Plänen auch konzernintern auf Widerstand stösst, liegt auf der Hand. Ein Problem sieht er darin nicht: Vielleicht habe mich manch einer unterschätzt, sagte der BMW-Chef, hart und konsequent kann ich sowieso sein.

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